Der SQUEERDANCE ist ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Einzelpersonen und versteht sich als ein selbstermächtigter und emanzipatorischer Raum, in dem entspannt-ekstatische Veranstaltungen möglich sind, die kulturelle und inhaltliche Bestandteile verbinden.
Thematisch entstehen und wachsen unsere Veranstaltungen aus dem Input und Support derer, mit denen wir zusammenarbeiten und die sich mit für uns relevanten Inhalten beschäftigen. Dies geschieht in Form von Vorträgen, Performances und/oder Ausstellungen. Dazu bieten wir DJ*-Sets und/oder Konzerte. Musikalisch sind wir dabei allerdings die Schubladen leid und nennen in diesem Zusammenhang höchstens Schlagworte: Gitarrensounds, Indie/-tronic, Dream-/Pop.
Die Verantwortung für den Raum tragen wir vom SQUEERDANCE-Team ebenso wie die ihn besuchenden Personen. Alle Anwesenden sind ein Teil der Veranstaltung, gegenseitige Achtung setzen wir daher als selbstverständlich voraus. Wie ist das konkret zu verstehen?

Grenzüberschreitende/übergriffige Situationen

Habt Respekt voreinander und bedenkt, dass grabschen/fummeln/knutschen erst erlaubt ist, wenn euer Gegenüber das ausdrücklich erlaubt hat! Sollte es zu grenzüberschreitenden Situationen kommen, bitten wir euch, den Menschen, die sich augenscheinlich in einer befinden, zu helfen. Bitte achtet dabei aber darauf, Menschen nicht zu bevormunden. Von Grenzüberschreitungen betroffene Personen wissen selbst am besten, was sie benötigen. Je nach Situation und Bedürfnis der betroffenen Person sind mehrere Handlungen denkbar. So ist es sowohl möglich, aktiv einzugreifen und andere Anwesende darauf aufmerksam zu machen als auch die SQUEERDANCE-Member oder die Personen vom Einlass beziehungsweise von der Bar zu informieren. Wir als Veranstalter*innen versuchen in solchen Situationen natürlich ebenfalls, so sensibel wie möglich zu agieren und gegebenenfalls den Zugang zu einem sicheren Rückzugsraum für die betroffene Person zu ermöglichen.

Gegenseitige Grenzen

Die Grenzen und Persönlichkeitsrechte anderer Personen sind zu achten, rempelt also bitte nicht rum auf der Tanzfläche und raucht rücksichtsvoll, um die Zigarettenbrandlöcher-Rate beim Tanzen auf ein Minimum zu beschränken. Des Weiteren bedenkt bitte, wenn ihr Fotos schießt, dass nicht jeder Mensch sich gerne bei Facebook & Co wiederfindet und ein Recht am eigenen Bild hat.

Auswirkungen von Alkohol und Drogen

Wir befürworten einen maßvollen Umgang mit Alkohol und Drogen. Übermaß kann zu unangenehmen Konsequenzen führen.

Konstruktive Kritik

Für Kritik oder Anregungen sind wir dankbar. Scheut euch nicht, auf uns zuzukommen.

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Wir danken den Menschen von Que(e)r_einsteigen, dass wir einen Teil des Textes der Que(e)relle-Party nutzen durften.